Zum Artikel „Neues Zerwürfnis zwischen USA und Nato“ im Schwarzwälder Boten vom 10. April auf der Seite Hintergrund erschien folgender Leserbrief von Christof Beck aus Niedereschach.
MEINUNG
Die Nato ist ein reines Verteidigungsbündnis demokratischer Nationen. Nur mal angenommen, ein Nato-Mitgliedstaat, zum Beispiel die USA, würde sich zu einem faschistoiden Unrechtsregime entwickeln und finge an, zusammen mit anderen aggressiven Nationen, zum Beispiel Israel, Angriffskriege zu führen, um irgendwelche Ölreserven zu kontrollieren oder das eigene Staatsgebiet auszuweiten.
Stellen wir uns dabei vor, die Angriffe würden von diesem Nato-Mitgliedstaat unter anderem damit begründet, dass die eigene Gottheit das unterstützt, auch wenn dabei die Zivilisation des angegriffenen Landes untergehen würde. Nehmen wir zudem an, dass die anderen Nato-Mitglieder aufgefordert würden, als Bündnispartner an so etwas auch noch teilzunehmen.
Also, da hätte ich als Bundesregierung schon vor Wochen selber aktiv darauf gedrängt, dass ein solches Land die Nato verlässt. Wir haben als Deutsche schon genug Erfahrung mit gewählten rechtsextremen Regimen.
Wir wissen, wie das ausgehen kann, wenn man solche Länder gewähren lässt. Oder denken wir tatsächlich, dass dieses Land uns verteidigen würde? Diese Zeiten sind meines Erachtens vorbei. Wir müssen der Wahrheit ins Gesicht sehen. Angst ist ein schlechter Ratgeber!
Christof Beck
Olaf Wuttge-Greimel
Hinweis: Meinungsbeiträge spiegeln – ähnlich wie Leserbriefe – nicht unbedingt die Meinung des Kreisverbandes wieder, sondern sind als individuelle Beiträge zum Diskurs zu verstehen.